Sonntag, April 30, 2006

Never Let Me Go

Kazuo Ishiguro kostet mit dieser Geschichte die Extreme wissenschaftlicher Moral aus, ohne jedoch das Ganze jemals in der Distanz oder gar wertend zu betrachten. Kathys Geschichte berührt, ohne Mitleid zu erwecken und erst nach abgeschlossener Lektüre beginnt man, sich Gedanken über den grösseren Kontext zu machen. Durchgehend spannende Storyline und detaillierte Schilderungen zwischenmenschlicher Beziehungen, die ich so gekonnt in noch keinem anderen Buch erlebt haben, machen die Geschichte zu einem Must. War doch noch ein guter Ersatz für krankheitshalber geplatzten Friseur-Termin, Polyparty und Copélia...

3 Comments:

Blogger Gnu said...

Herr H. hat das Buch auch rezensiert und empfiehlt es sehr. Freue mich aufs Lesen!
http://concord.antville.org/stories/1384044/

03 Mai, 2006 19:45  
Blogger Mnemosyna said...

harhar. ich habe zuerst rezensiert, bevor das idol vom gnu, der herr h. nämlich, rezensiert hat *stolz*. aber doch traurig, dass das gnu keine zeit zum lesen hat, wenn man ihm ein buch empfiehlt, aber wenn das idol vom gnu, der herr h. nämlich, das gleiche buch empfiehlt, freut es sich plötzlich aufs lesen... jaja... so siehts aus.

04 Mai, 2006 12:00  
Blogger Gnu said...

Das Gnu muss anmerken, dass es das Buch schon auf Empfehlung der Frau M. lesen wollte!

Immer dem armen Gnu ein schlechtes Gewissen einjagen wollen, jaja, alle immer aufs arme Gnu. Mit dem kann man das ja machen.

04 Mai, 2006 13:50  

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