Klee DeluxeMeine Seele ist ein abgewracktes Haus
Durch welches düstre Geister wandeln
Mit Nachbarn die mich gern sähen still wie eine Maus
Doch will ich nicht schweigen, sondern handeln.
Wieso grinst ihr so höhnisch, ihr aufgezwungnen Sitten,
Die ihr mich traurig über die Liebe lächeln lasst,
Komm ich auf Knien um flüsternd euch zu bitten
Dass das Schicksal mich nicht so extatisch hasst?
Der Swisscom Tower glänzt im Abendrot
Die Fichte beugt altersschwach die Krone
Wenn der Putz von der Decke hinabzurieseln droht
Frage ich mich, weshalb ich noch hier wohne.
Interprétation du poème Klee Deluxe de MnemosynaLa métaphore de l’âme
Au début du poème, le poète compare l’âme à une maison. Dans la dernière strophe, cette métaphore sera renforcée par la description de cette maison. Grâce au premier vers, nous pouvons être sûrs qu’avec Klee Deluxe, il s’agit d’un poème symboliste.
L’antithèse de la gaieté et la tristesse
Der Pöt integriert in dieses Pöm die pötischen Wortpaare: höhnisch grinsen, traurig lächeln, extatisch hassen. Oh, wie antithetisch!
Dieses Gedicht stammt eindeutig aus Mnemosynas Post-Maturoperistischen, Post-amourösen, Post-conflictumcumvicinulären Phase. Der Einfluss Verlaines lässt sich, neben der ersten Zeile und der Antithese und dem Titel und dem ganzen Rest, durch das äusserst unpassende Wort „extatisch“ im achten Vers erahnen. Liebe Leute, lassts euch eine Lehre sein (Diese Alliteration verwenden wir (Plural der Höflichkeit, inzwischen sogar in Italien für wissenschaftliche Arbeiten verpönt) um die Dringlichkeit dieses Appells zu steigern) und gebt einer durch proletarische Götzen und Schrottidioten geschädigten Maturandin nie Möglichkeit und Mittel, sich reimende Laute frei aneinanderzureihen (was ziemlich umfassend den fünfminütigen Entstehungsprozess dieses Gedichts beschreibt).
Wer diesen Text versteht, kennt mich sehr, sehr gut. Wer diesen Text nicht versteht, nicht. Insgesamt weiss es jetzt aber sogar der Spatz auf dem Dach (und pfeift es von eben dort): Mnemosyna’s mad.